Kommunal- und Regionalwahlen in Großbritannien. Sozialdemokraten und Konservative mit herben Verlusten. Rechtspartei Reform UK mit erheblichen Zugewinnen.
Selenskij fürchtet sich erkennbar nicht vor der von Russland für den Fall von Angriffen auf die Moskauer Parade zum Siegestag angedrohten flächendeckenden Zerstörung. Vielleicht sehnt er sie sogar insgeheim herbei.
»Nichts relativiert die deutsche Schuld«, schreibt die Märkische Oderzeitung. Um gleich im Anschluss eben das zu tun: Medienecho zum Tag der Befreiung.
Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze wahlkämpft: Die AfD liegt in einer Umfrage bei 41 Prozent, seine CDU bei 26. Daran sei die Bundesregierung schuld, so Schulze, und mit der AfD werde es ein Schulsterben geben.
Finale der »Aufarbeitung des Kommunismus in Deutschland«: In Berlin arbeiten verschiedene Akteure beharrlich an der Vorbereitung einer Umgestaltung der sowjetischen Ehrenmale.
Leistungen für Menschen mit Behinderung werden gestrichen, während die Besteuerung von Reichen kategorisch abgelehnt wird, kritisiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK.
Beim dritten Schulstreik gegen die drohende Wehrpflicht nahmen sich wieder Zehntausende Jugendliche in 150 Städten die Straße gegen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. Die Organisatoren berichten von Repression.
Der vermeintliche Anschlag auf Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten wurde wohl von zwei Freunden verübt. Kurz zuvor soll der Politiker eine gemeinsame Nacht im »Romantikhotel« mit den 25jährigen verbracht haben.
Um 0,5 Prozent stiegen die Exporte gegenüber dem Februar: auf 135,8 Milliarden Euro. Die Industrieproduktion indes sank um 0,7 Prozent. Was wie ein Widerspruch aussieht, ist keiner.
Die Zurückhaltung der Gewerkschaften in der Friedenspolitik ist nicht alternativlos, doch um sie zu überwinden, muss man mit den Delegierten zusammenarbeiten. Ein Meinungsbeitrag.
Der linke Kandidat Roberto Sánchez hat gute Chancen, gegen die Ultrarechte in die Stichwahlen einzuziehen, sagt die Sozialwissenschaftlerin Ioannys Lesly Padilla Paico.
Arbeitsmigration ist zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor geworden. Gleichzeitig ist die Zahl der Flüchtenden so hoch wie noch nie – die Klimakrise ist bereits ihre Hauptursache.
Nach wechselseitigen Angriffen in der Nacht auf Freitag hat sich die Lage vorerst wieder beruhigt. Die CIA sieht Iran noch für weitere Monate gewappnet, die Seeblockade zu kompensieren.
Der US-Präsident hat der EU eine neue Frist im Handelsstreit gesetzt. Andernfalls drohten noch höhere Zölle. Brüssel gibt sich kooperativ, gleichzeitig wird an Schutzklauseln im Abkommen gefeilt.
Berlin sollte Unicredit und Herrn Orcel dankbar für dieses unfreundliche Kaufangebot sein. Es anzunehmen und die Unicredit-Aktien zu verkaufen, könnte bis zu fünf Milliarden Euro in die Bundeskasse spülen.
Langsam nimmt auch der mediale »Mainstream« die akute Notlage auf Kuba zur Kenntnis. Das ZDF-Auslandsjournal hat zwei Journalistinnen auf die Insel geschickt, denen eine durchaus sehenswerte Kurzreportage gelungen ist.
Kein Gott, kein Kaiser, aber vielleicht doch ein Tribun? Vor 100 Jahren putschte Józef Piłsudski gegen die polnische Regierung – die Linke unterstützte ihn.
1846: Die USA erklären Mexiko den Krieg; 1916: Großbritannien und Frankreich schließen das »Sykes-Picot-Abkommen«; 1946: Der deutsche Chemiker Bruno Tesch, der den Nazis Zyklon B geliefert hatte, wird hingerichtet.
Amnesty International in Deutschland, Human Rights Watch Deutschland und Oxfam Deutschland fordern die EU-Außenminister dazu auf, die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens zu beschließen.
So lange das Ziel einer einheitlichen Bürgerversicherung für alle nicht erreicht ist, wären diese Solidaritätsfluchtgrenzen mindestens drastisch anzuheben. Dann klappt’s auch mit der Kostendeckung für SGB-II-Beziehende.
Ein Gespräch mit dem Wirtschaftsforscher und politischer Organisator Lewis Maghanga über den Ölpreisschock, ein Kartell der Konzerne und neue Protestwellen in Kenia.
Am 9. Mai 1945 veröffentlichte die Zeitschrift Freies Deutschland in Mexiko einen Aufruf Heinrich Manns an das befreite Berlin. Er warnte darin, ohne Sieg über die Auftraggeber Hitlers sei der nächste Krieg sicher.
In der FAZ schreibt der Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe, in Deutschland sei Wohnungsmangel nur im Kaiserreich und in der BRD der 50er und 60er Jahre erfolgreich bekämpft worden. Die DDR kommt bei ihm nicht vor.
Dass Roswithas Sprachzentrum direkt nach ihrer Geburt bereits aktiv war, ist ungewöhnlich. Aber sie musste sich im Mutterleib viel anhören, und das wollte jetzt mal raus.